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Miesepeter?
27.10.2009 22:09 (7647 x gelesen)

Eine Seele und eine Baustelle, darin zu arbeiten.

Hier gehts zum Artikel:     



Der letzte Eintrag (Politik und Qualität)in diesem Blog macht mir Sorgen. Er klingt so miesepeterig. Wenn ich eine Eigenschaft an mir zu umschiffen versuche, dann ist es eben die: Schlechte Laune.

Es passieren mir, wie jedem anderen auch, manchmal Dinge, die leider nur als sehr unschön durchgehen können. Neulich klemmte mein Ischias. Manchmal fällt mir ein Auftrag nicht zu, obwohl ich mich sehr darauf gefreut habe. Unsere Malerei ist so gut im Geschäft, dennoch habe ich oft Zukunftsangst. Menschen zeigen mir ihre Missbilligung. Ich werde jedes Jahr ein Jahr älter. Ich muß (was fies ist) sogar sterben!

Aber das ändert alles an einer Tatsache gar nichts. Ich bin gern Günter. Ich bin gern ICH. Und da ich mir das nicht mies machen lasse, will ich gleichfalls niemanden und nichts mies machen. Ja ich weiß. Trotzdem muß man ja mal seine Meinung sagen. Trotzdem muß man ja mal auf den Tisch hauen! So ist der letzte Eintrag dann auch für mich OK.

Noch größere Sorgen bezüglich dieses Tagebuches macht mir eine andere Sache. Ich selbst genieße jeden Tag und erlebe ja ständig Dinge, die für mich interessant und (oder) lustig und (oder) spannend sind, aber was bedeutet das für Sie? Kann Sie das interessieren? Es sind doch von außen gesehen, von dem Leser-Ich also, ja nur Kleinigkeiten und belanglose Begebenheiten, die ich hier aufschreiben kann.

Deshalb schreibe ich so selten. Und jedes Mal (heute auch!) nehme ich mir vor, die Zwischenzeiten zwischen den
 Einträgen nicht wieder so lang werden zu lassen. Und jedes Mal denke ich wieder: So kleine Begebenheiten interessieren doch keinen!

Meine kleine Geschichte heute: Seit 10 Jahren haben wir unser Atelier (und Wohnung) hier in unseren Räumen. Dazu gehört einwunderschöner Raum von ca 40m2 mit einem Glasdach. Ein wunderschöner Raum, den wir immer wieder umnutzten und über dessen Verwendung wir immer wieder 
neu nachdachten. Der Grund dafür gründelte im Wasser wie ein fetter Karpfen. Es hat nämlich von Anfang an durchgeregnet. Jede Verwendung des Raums musste unter den Aspekten „wo-stellen-wir-die-Auffangeimer-hin“ und „ wie-empfindlich-sind-die-Sachen“ durchdacht werden.

Trotzdem (siehe Miesepeter) haben wir den Raum immer geliebt. Und immer genutzt. Ins Herz geschlossen.
Dieses Jahr nun (siehe „mal auf den Tisch hauen“) hatten wir die Nase voll und haben einen Zimmermann geholt. Der uns ein neues und hoffentlich regendichtes Dach bauen will.
Und gestern nun kam die Firma. Zu unchristlicher Zeit, um 7.30 standen drei Handwerker vor der Tür. Und um 12.00 sah es so aus, wie Sie es auf den Bildern sehen können. Es regnet nicht mehr rein, nein, es gibt überhaupt keinen Raum mehr! Ein verstörendes Erlebnis!
Ein Silberstreif am Horizont: Als ich heute von meiner Baustelle in Bremen zurückkam (wo ich eine Wandmalerei fertige) gab es einige Holzbalken zu sehen, die sicher die Unterkonstruktion werden sollen. Rechtfertigt ein Silberstreif Zuversicht?
Übrigens wird der in Zukunft trockene Raum (die Handwerker wirken sehr kompetent!) zum einen Teil der neue Hamburger Showroom, jedenfalls ein kleiner Teil des Showrooms, zum anderen Teil wird es meine Druckerei. Und es wird nicht meine Druckerei, weil ich so gern einen abgeschlossenen Raum dafür hätte, nein, meine Crew hätte gern, dass ich damit in einen abgeschlossenen Raum ziehe! Und ich habe keine Ahnung, warum. Sooo unordentlich bin ich doch auch wieder nicht. Oder? . . . . . . O D E R?


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