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H o r u s     Zeitung für Gäste und Freunde
Wir fertigen Bespannungen schwedischer Art.

Warum schwedischer Art?

Nun, der Unterschied zu der französischen Bespannung liegt in der Tatsache, daß die Französische verdeckt genagelt ist, von der Montage also möglichst wenig zu sehen sein soll. Das entsprach dem Schönheitsideal dort.

Die schwedische Bespannung aber erhält sogar ihre besondere Ausstrahlung daher, daß die Heftung durch sichtbare Nägel vorgenommen wird.

Auf  diesem Bild ist der Zusammenhang gut zu erkennen. Die Blockbohlen des Hauses sind nicht verputzt oder verkleidet, sondern roh belassen. Wandmalerei war also nicht so ohne weiteres möglich. Die vorzugsweise schon vorher in der Werkstatt bemalte Leinwand (oder, wie meistens, das Sackleinen) wurde nun auf Leisten aufgenagelt und erfüllte seinen Zweck. Erstens Schönheit und Grazie. Und zweitens wurde die Fläche, die ja aus Holzbohlen bestand, damit auch noch zusätzlich gegen Zugluft verkleidet. Drittens war ein solcher Handwerkskniff natürlich recht preisgünstig.

Und die Schweden waren Kunstbegeistert. Auf diese Weise wurde eine Wohnkultur gelebt, wie sie einzigartig auf der Welt war.
Bei uns wird mit den sogenannten „Blauköpfen“ genagelt. Wir haben aber auch schon mit handgeschmiedeten Nägeln gearbeitet. Bei so einer Arbeit fallen die Kosten für die Nägel dafür überhaupt nicht ins Gewicht. Ich hatte es nur schwer, mich auf die Lieferzeiten für Nägel einzustellen.

Die Malereien haben wir teilweise aus den Originalen entnommen und teilweise selbst entwickelt.

Die handwerkliche Fertigung ist Traditionell. Da fiel uns nichts ein, was die Technik und die Materialien von unseren damaligen Kollegen nennenswert verbessern würden! Bahn für Bahn auf ein Gestell gezogen wird die Leinwand getränkt mit einer Leim- Kreidemischung. Haltbar, diffusionsfähig, dennoch elastisch genug zum rollen und knicken. Dann die Kunst drauf.

Falls Sie Lust bekommen haben, verrate ich Ihnen, wo Sie in so einer Atmosphäre einmal ein Glas Wein trinken können.

 

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